--> Amnesty

--> NÖ Landesregierung

--> Institut für Stressprophylaxe & Salutogenese

Fachstelle für Gewaltprävention

--> ORF NÖ

--> NÖ Nachrichten

ecoplus

Plattform Halt! Gewalt! | Themenschwerpunkte | Adressen | Kooperationen
















GEWALT -
im Alltag
in der
Gesellschaft
in den Medien
in der Politik
in der Wirtschaft
im Beruf
gegen Frauen
gegen Kinder
und Jugend
gegen Außenseiter
gegen Ausländer
gegen Tiere
 

HALT! GEWALT! >> Gewalt gegen Kinder >>

„Das minderjährige Kind hat die Anordnungen der Eltern zu befolgen. Die Eltern haben bei ihren Anordnungen und deren Durchsetzung auf Alter, Entwicklung und Persönlichkeit des Kindes Bedacht zu nehmen; die Anwendung von Gewalt und die Zufügung körperlichen oder seelischen Leides sind unzulässig“

Auszug aus § 146 a des ABGB „Züchtigungsverbot“

 

Formen der Gewalt an Kindern

(Auszug aus „Gewalt an Kindern“ der NÖ Kinder & Jugendanwaltschaft)

Körperliche Gewalt
Viele dieser alltäglich vorkommenden Gewaltanwendungen wie Ohrfeigen und andere Schläge hinterlassen keine sichtbaren Spuren. Andererseits werden oft Blutungen, Schürfungen, Blutergüsse, Strienen, Verbrennungen, Rissquetschwunden, Ausriss von Haarbüscheln, Bissverletzungen u.a.m. von niemandem aus dem Umfeld des Kindes als Misshandlungen erkannt.
Erschwerend kommt hinzu, dass alle diese Anzeichen Hinweise sind, aber keine Beweise.

Seelische Gewalt
Sie ist von Außenstehenden noch schwerer zu erkennen als körperliche Misshandlungen. Sie äußert sich durch Aussagen, Handlungen oder Haltungen Erwachsener, die dem Kind Ablehnung, Demütigung oder das Gefühl wertlos zu sein vermitteln. Seelische Gewalt ist in unserer Gesellschaft die häufigste Form der Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

Vernachlässigung
Grundlegende körperliche und seelische Bedürfnisse des Kindes werden von der Familie nicht oder nur unzulänglich befriedigt.

Sexuelle Gewalt an Kindern
Kinder werden von Erwachsenen bewusst und absichtlich als Objekt der eigenen sexuellen Bedürfnisse benutzt. Das Vertrauen des Kindes wird missbraucht, das Macht- und Abhängigkeitsverhältnis ausgenützt. Kinder sind auf Grund ihres Entwicklungsstandes nie in der Lage, sexuellen Beziehungen zu Erwachsenen zuzustimmen, d.h. die Verantwortung dafür liegt immer bei den Erwachsenen.

Die sieben präventiven Botschaften
Sollten Kindern in altersgemäßer Form in Kindergarten, Schule und Elternhaus immer wieder vermittelt werden:
- Über Deinen Körper bestimmst du allein
- Du kannst deinen Gefühlen vertrauen
- Es gibt angenehme und unangenehme Berührungen
- Du hast das Recht NEIN zu sagen
- Es gibt gute und schlechte Geheimnisse
- Sprich darüber und suche Hilfe
- Du bist nicht schuld

Kontakte für Information, Beratung und Hilfe
hier als pdf zum Downloaden

In Zusammenarbeit mit der NÖ Kinder und Jugendanwaltschaft
Frau Mag. Gabriela Peterschofsky-Orange
www.kija-noe.at


zurück

.