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Landesrat Emil Schabl
Gewalt hat viele Gesichter: Sie manifestiert sich nicht nur in Schlägen und körperlicher Gewaltanwendung, sie kommt oft viel leiser daher – als verbale Gewalt, als gewalttätiges Spiel oder als - und das ist vielleicht die subtilste Form - als seelische Grausamkeit. Jeder dieser Formen von Gewalt muss Einhalt geboten werden, denn Gewalt ist immer etwas Entsetzliches und absolut unentschuldbar. Umso wichtiger ist es, sich der ständigen Gegenwart von Gewalt auch bewusst zu sein und das eigene Verhalten kritisch zu betrachten. Das Projekt HALT! GEWALT! ist in diesem Zusammenhang sicher ein Meilenstein, der wesentlich zur Bewusstseinsbildung beiträgt und damit einen wichtigen Schritt setzt, um der täglichen – der fast schon alltäglichen - Gewalt tatsächlich Einhalt zu gebieten.
Solidarität in einer Gesellschaft bedeutet ja vor allem, sich mit den Schwächeren zu solidarisieren – nicht weg zu sehen, wenn jemandem Gewalt angetan wird, nicht weg zu hören, wen jemand mit verbaler Gewalt konfrontiert ist – auch das ist eine Form von Solidarität. Wir alle sind aufgerufen, Zivilcourage zu zeigen und uns mit Schwächeren zu solidarisieren – ohne selbst Gewalt auszuüben! Der kritische Umgang mit eigenen Verhaltensweisen ist hier sicher der Schlüssel zur Gewaltfreiheit!
Das Projekt HALT! GEWALT! gibt Handlungsanleitung zur Gewaltfreiheit: Es gilt das Thema Gewalt zu enttabuisieren und darüber zu sprechen, gewaltfrei zu denken und gewaltfrei zu handeln.
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