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LHStv. Onodi
Gewalt dominiert immer häufiger die Nachrichten. 90 % aller Gewalttaten werden aber im sozialen Nahraum, in der unmittelbaren Lebensumgebung, verübt: nicht der dunkle Park ist der gefährlichste Ort für die Betroffenen, sondern leider nur allzu oft auch das eigene Heim.
Gewalt darf trotzdem nicht als Privatsache angesehen werden. Sie kann jeden von uns treffen, als Opfer, als Beobachter, als Auslöser – umso wichtiger ist es, zu wissen, wie man damit umgeht.
Wir haben mittlerweile zwar recht gute Gesetze und Instrumente zum Schutz vor Gewalt, aber sie können nur ein zarter Beginn sein im Beenden von Gewaltverhältnissen. Mindestens genau so wichtig ist es, Gewalt gar nicht erst aufkommen zu lassen, sie als solche zu erkennen und sie vor allem nicht zu verleugnen oder zu bagatellisieren – wie es sich die Plattform HALT! GEWALT! zum Ziel gemacht hat. Wenn es gelingt, die Sensibilität möglichst vieler Menschen dahingehend zu schärfen, zu helfen, und nicht weg zu schauen, dann kommen wir diesem Ziel bedeutend näher.
Für dieses engagierte Vorhaben danke ich den Verantwortlichen der Plattform HALT! GEWALT!, die ich gerne unterstütze. Je mehr Menschen mitmachen, desto gewaltfreier gestaltet sich unsere Zukunft.
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