An Frauen (und Männer), die Hasspostings erhalten

Halt! Gewalt!

Geplante Verbrechen haben es an sich, dass sie getarnt werden – sonst könnte man sie ja verhindern.

Wir werden uns also daher daran gewöhnen müssen, selbst wieder auf die „wilden Tiere“ im Großstadt- und Internet-Dschungel zu achten – und nicht (nur!) nach Schutzleuten und -einrichtungen zu rufen.

Wir in Mitteleuropa haben uns nach über fünfzig Jahren Frieden daran gewöhnt, nicht mehr auf unsichtbare Gefahren achten zu müssen. Das erklärt, weshalb meist verspätet auf Mobbing, Stalking und andere Formen psychologischer Kriegsführung reagiert wird. Man hält diese Verletzungen der sozialen Sicherheit für einmalige Ausrutscher, schlechtes Benehmen oder verzeihliche Stressreaktionen und merkt erst spät, dass es sich um gezielte Vernichtungsstrategien, d. h. reine Gewalt handelt. Diese trifft immer die „ganz Anderen“ – die Erfolgreicheren, die Eifrigeren, die Klügeren, die Schöneren, die im Wege stehen – all die, die irgendetwas haben, das man selbst gerne hätte, sich aber nicht zugesteht, vor allem aber auch nicht erarbeiten mag.

So sagte mir die Pressedame der ersten Buchpräsentation von Andreas Salchers Bestseller „Der talentierte Schüler und seine Feinde“ (Achtung: männliche Form – warum wohl diese Frauendiskriminierung?), das Buch würde garantiert ein Erfolg, denn alle Eltern hielten ihre Kinder für talentiert und die Lehrkräfte für unfähig. Dabei ist der erste Weg zur Tugend der der Selbsterkenntnis – die eigenen Mängel und Widerstände zu erkennen und auch die Gründe, weswegen man sich nicht an deren Überwindung macht (Mangelndes Selbstzutrauen? Faulheit? Hass auf die vermeintlich Begünstigteren? Ich nennen dies alles das Kain-und-Abel-Syndrom: Man müsste nämlich nur fragen – wie machst du das? – und dann vom anderen lernen …).

  • Daher erster Schritt: Erkennen, dass hier jemand wähnt, im Schutz der Anonymität seine kriminelle Energie – die unreflektierten Impulse – loslassen zu können. Gegenstrategie: Anonymität unterbinden. (Ich habe so etwas Ähnliches schon zu Beginn dieses Jahrhunderts in Hinblick auf pornographische Darstellungen mit Kindern gefordert – war vorsprechen bei Politikerinnen und Politikersgattinnen, aber es war allen zu mühsam, mit den Providern in Kontakt zu treten.) das können wir alle fordern!
  • Zweiter Schritt: Die Wahrheit sagen, z. B. „Ich sehe das als Versuch, mich einzuschüchtern …“ UND dafür zu sorgen, dass schon jüngste Kinder ihre Wahrheit aussprechen dürfen UND lernen, ihre Emotionen selbst zu steuern und in zivilisierter Sprache auszudrücken. Das geschieht nämlich noch immer nicht! Es wird nur mit Verboten oder Spott und Hohn „gearbeitet“ – nur: Dadurch lernt niemand, wie es besser geht. Auch das können wir alle fordern!
  • Dritter Schritt: Freundlich korrigieren, wenn wir im Alltag mit Grenzverletzungen – verbalen wie nonverbalen – konfrontiert werden. Auch das kann man lernen – beispielsweise durch eine Fernsehsendung oder Zeitungskolumnen (Konzept liegt bei mir seit den 1990er Jahren vor!). Da müssen wir einander gegenseitig zur Unterstützung auffordern: „Bitte unterstütze mich gegen diese …“
  • Vierter Schritt: Definition von persönlichen Hassattacken als gezielte Gesundheitsschädigung und Einreihung ins Strafrecht. (Permanente Störung der Schlafruhe gilt – zu Recht! – auch als Körperverletzung!)
  • Prophylaktischen energetischen Selbstschutz installieren.
  • Filtern, d. h. beim geringsten Verdacht auf Hochstressoren Unbetroffene die Lesung vornehmen lassen! Die Renaissance-Päpste beschäftigten auch Vorkoster um ihre Speisen auf Gift testen zu lassen.
  • Wenn aber „Vergiftung“ bereits geschehen ist, seelisch-geistige Reinigung!

Zu all diesen hilfreichen Methoden biete ich immer wieder Tagesseminare – siehe www.salutogenese.or.at – an.